Videoausschnitt, in dem eine Muslima auf einem Longboard fährt. Darunter das Logo von "Digital Salam".
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Online-Unterrichtsmaterialien auf “Digital-Salam.de“

Soziale Medien und andere Online-Formate: Islamistische Akteure nutzen sie gezielt, um Propaganda zu verbreiten und gerade religiöse Neulinge und junge Menschen anzusprechen. Die Materialien des Projekts “Digital-Salam.de“ klären auf und fördern den reflektierten Umgang mit vereinfachenden Weltbildern.

Online-Angebot

Wer wir sind

Das Informationsangebot zum Thema Islam im Internet ist nahezu unüberschaubar. Oft sind die Debatten aber von Islamfeindlichkeit einerseits und islamistisch-extremistischen Stimmen andererseits dominiert. Mit Propaganda versuchen Islamistinnen und Islamisten gerade junge Menschen und religiöse Neulinge anzusprechen. Genau hier setzt das Projekt “Digital-Salam.de“ an. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Research Center for Online Discourses, Islam and Narratives“ (ReCOIN) des Zentrums für Islamische Theologie Münster (ZIT) haben gemeinsam mit dem islamischen Religionslehrer Bernd Ridwan Bauknecht das Online-Portal entwickelt. Ziel ist es, extremistischen Ansprachen an Jugendliche ein Gegenangebot entgegenzusetzen.

Ursprünglich wurde das Projekt „Digital-Salam.de. Islamische Gegennarrative zu Salafismus und Extremismus. Eine multimediale Aufarbeitung“ vom 1. Januar 2017 bis zum 31. März 2018 am Zentrum für Islamische Theologie Münster durchgeführt und gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen. Die entstandenen Materialien für pädagogische Fachkräfte stehen langfristig auf dem Online-Portal zur Verfügung.

Die Arbeitsweise von ReCOIN ist interdisziplinär und anwendungsorientiert. Der Arbeitsbereich, der digitale Gegenangebote zu islamistisch-extremistischen Ansprachen auch erforscht, schafft so Schnittstellen von Wissenschaft und Praxis.

Was wir tun

Das Web-Archiv „Digital-Salam.de“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie pädagogisches Fachpersonal. Ihnen bietet das Portal Unterrichtseinheiten, die jeweils auf Videos zum Thema Islam basieren. Die angebotenen Videos zu den Themen „Islam in Deutschand“, „Die Frau im Islam“, „Internet-Dschihadismus“, „Scharia“ sowie „Islam und Comedy“ bieten einen Diskussionseinstieg für den Austausch auch kontroverser Meinungen.

Zu jedem spezifischen Modul stellt die Plattform auch umfassende Hintergrundinformationen für die inhaltliche Vorbereitung der Durchführenden bereit. Um dem komplexen Phänomen islamistischer Online-Ansprachen zu begegnen, greifen die begleitenden Unterrichtseinheiten Fragestellungen und Methoden aus der politischen Bildung, der Religionspädagogik und der Medienpädagogik auf. Ziel ist es, Jugendlichen Alternativen zu den Schwarz-Weißen-Weltbildern der Islamistinnen und Islamisten aufzuzeigen sowie den reflektierten Umgang mit eigenen und fremden Positionen und Weltbildern zu fördern.

Kontakt

Auf der Website des Projekts gelangen Sie direkt zu den Materialien und Videos.