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Präventionsprojekt in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen

Ein bundesweit einzigartiges Beratungs- und Fortbildungsangebot stärkt die Präventionsarbeit in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes.

NRW-weit

Wer wir sind

Mitarbeitende und Geflüchtete in den 30 Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUEs) des Landes Nordrhein-Westfalen sind Zielgruppe eines einmaligen Präventionsprojekts im Bereich der Geflüchtetenarbeit. Das Projekt ergänzt dabei das bereits landesweit bestehende Beratungsangebot Präventionsprogramm Wegweiser, das sich jedoch an Geflüchtete in den Kommunen richtet. Ziel des Projekts ist es, islamistischer Radikalisierung durch Beratungsangebote für Mitarbeitende und Geflüchtete vorzubeugen. Den Mitarbeitenden stehen zusätzlich Fortbildungsangebote offen. Ins Leben gerufen wurde das Pilotprojekt vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Es wird finanziert vom Bund und durchgeführt durch das Beratungsnetzwerk „Grenzgänger“ in Trägerschaft des Vereins für multikulturelle Kinder – und Jugendhilfe – Migrationsarbeit (IFAK e.V.).

Was wir tun

Schwerpunkt des Projekts sind sowohl die grundsätzliche Aufklärung über den gewaltbereiten Salafismus als auch die konkrete Unterstützung in individuellen Fällen. Eine vertrauliche und anonyme Beratung steht den Mitarbeitenden der Einrichtungen, aber auch den Geflüchteten offen. So gibt das Projekt zum Beispiel Hilfestellung bei konkreten Sorgen um eine mögliche Radikalisierung einer nahestehenden Person. Mitarbeitende der Einrichtungen können außerdem Schulungen in unterschiedlichen Modulen, z.B. zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“, „Islam und Islamismus“, „Beratungsarbeit“ und „Psychologische Prävention“ erhalten.

Kontakt

Mehr über das Projekt erfahren Sie, indem Sie das Beratungsnetzwerk „Grenzgänger“ direkt per Mail an info [at] grenzgaenger.nrw (info(at)grenzgaenger.nrw) kontaktieren.