Szene aus dem Theaterstück „Undercover Dschihadistin“ mit einer jungen Frau, die ihr Handy bedient.
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Theaterprojekt „Undercover Dschihadistin“ (2018-2019)

Das Theaterstück „Undercover Dschihadistin“ beschäftigte sich mit der Radikalisierung von jungen Menschen und den Versprechungen, mit denen der „Islamische Staat“ speziell junge Frauen lockte. Erfahren Sie hier mehr zum Inhalt des Stückes. 

NRW-weit

Wer hat's gemacht

Immer mehr junge Menschen radikalisieren sich und wenden sich extremistischen Strömungen, wie dem gewaltbereiten Salafismus, zu. Im Theaterstück „Undercover Dschihadistin" des Westfälischen Landestheaters ging es um solche Radikalisierungsprozesse. Die Geschichte des Theaterstücks basiert auf dem gleichnamigen Buch der Journalistin Anna Erelle. Um herauszufinden, wie der sogenannte „Islamische Staat“ junge Menschen anwirbt, gab sich die französische Journalistin Anna Erelle auf Facebook als junge konvertierte Muslimin Mélodie aus und ließ sich auf eine gefährliche Kommunikation mit einem führenden Dschihadisten ein. 

Was wurde gemacht

Das Stück zeigte vor allem auf, welche Rolle Propaganda in diesen Prozessen spielt und mit welchen Versprechungen insbesondere junge Frauen angelockt werden. Das begleitende Theaterseminar der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen klärte entsprechend über die Propaganda gewaltbereiter Salafistinnen und Salafisten auf, um Jugendliche davor zu schützen. Die theaterpädagogische Begleitung richtete sich an Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse.

Das Theaterprojekt „Undercover Dschihadistin“ wurde 2018 und 2019 insgesamt 14mal durchgeführt und erreichte über 1.000 Schülerinnen und Schüler.