Inhalt
Von scheinbar legitimierter Gewalt über (Cyber-)Mobbing bis hin zu körperlichen Übergriffen kann Gewalt an Schulen unterschiedliche Formen annehmen. In dem Vortrag wurde das aktuelle Vorkommen von Jugendgewalt beleuchtet und ein Überblick über verschiedene Gewaltdimensionen gegeben. Ziel war es, gemeinsam darüber nachzudenken, warum ein intersektionaler Blick auf Gewalt notwendig ist und wie Prävention in verschiedenen Phasen wirksam werden kann. Darüber hinaus wurden ausgewählte Schulprogramme zur Gewaltprävention vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag wurde in einer moderierten Diskussion die Frage erörtert, inwieweit diese Programme auch dazu beitragen können, Radikalisierungsprozessen, unter anderem im Kontext Islamismus, vorzubeugen. Die Fachstelle proRespekt wird gemeinsam von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Gangway e.V. und dem Violence Prevention Network (VPN) getragen und engagiert sich für Gewaltprävention und Demokratiebildung an Berliner Schulen.
Den Vortrag hielt Wolfram Metzig-Eisner von proRespekt.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe "Prävention. Macht. Schule. Islamistische Radikalisierung und Extremismusprävention als Kinderschutzthema an Grundschulen? Herausforderungen und Transfermöglichkeiten" des Interdisziplinären Zentrums für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung e.V. (IZRD) statt. Hierbei soll ein besonderer Schwerpunkt die Gewalt- und Extremismusprävention im Kontext Islamismus und Kinderschutz an Grundschulen gelegt werden. Ziel der Veranstaltungsreihe ist die Bereitstellung von fachübergreifenden Unterstützungsangeboten, um die Handlungssicherheit von Fachkräften zu stärken.
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