Illustration eines Bücherstapels und einer Brille vor einer Bücherwand.

Aktuelle Forschung

Welche Faktoren spielen eine Rolle für den Verlauf einer Radikalisierung? Welche Mechanismen nutzt salafistische Propaganda? Und wie kann dieses Wissen für die Präventionsarbeit nutzbar gemacht werden?

Mit der wachsenden Herausforderung durch Salafismus wird auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Phänomen immer wichtiger. Das Forschungsfeld hat sich dabei in jüngster Zeit zunehmend auf einzelne Themen bzw. Aspekte spezialisiert und damit zu einem vertieften Verständnis des Phänomens beigetragen. Ein solcher Aspekt kann zum Beispiel die Frage nach Faktoren für eine (Nicht-)Radikalisierung sein. In diesem Zusammenhang ist auch der Vergleich von Radikalisierungsprozessen in unterschiedlichen Formen des Extremismus ein wichtiges Forschungsinteresse. Untersuchungen von Salafismus und salafistischer Propaganda aus Genderperspektive sowie aus jugendkultureller Sicht rücken darüber hinaus zunehmend in den wissenschaftlichen Fokus.  

Dabei betrachten die Forschenden ihre Fragestellungen verstärkt auch fachübergreifend. Es kommen verschiedene Theorien und Methoden zum Einsatz. 

Ziel ist, eine enge Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis zu erreichen. Dies gelingt im Fall von NRW durch das Kompetenznetzwerk zur Erforschung des (neo-)salafistischen Extremismus in NRW (CoRE NRW – Connecting Research on Extremism). CoRE bündelt Expertise und Kompetenzen aus Wissenschaft und Praxis und macht diese für NRW nutzbar.